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Eine gute Klickrate für E-Mails bezieht sich auf den Prozentsatz der Empfänger, die auf einen Link oder einen Call-to-Action innerhalb einer E-Mail-Kampagne klicken. Sie ist eine wichtige Kennzahl, die hilft, die Effektivität und das Engagement einer E-Mail-Kampagne zu messen. Die Klickrate wird oft in Verbindung mit anderen E-Mail-Marketing-Kennzahlen, wie der Öffnungsrate und der Konversionsrate, verwendet, um den Gesamterfolg einer Kampagne zu bewerten.

Die Klickrate wird berechnet, indem die Anzahl der eindeutigen Klicks auf einen Link durch die Anzahl der zugestellten E-Mails geteilt und das Ergebnis dann mit 100 multipliziert wird, um den Prozentsatz zu erhalten. Wenn zum Beispiel eine E-Mail-Kampagne 500 eindeutige Klicks erhält und 10.000 E-Mails zugestellt wurden, wäre die Klickrate 5%.

Die Bestimmung, was eine gute Klickrate ist, kann subjektiv sein und von verschiedenen Faktoren wie Branche, Zielgruppe, E-Mail-Inhalt und dem Gesamtziel der Kampagne abhängen. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass eine gute Klickrate für E-Mails über der durchschnittlichen Klickrate der Branche liegt.

Branchen-Benchmarks können ein nützlicher Bezugspunkt für die Bewertung von Klickraten sein. Diese Benchmarks werden häufig von E-Mail-Dienstleistern oder Marktforschungsunternehmen veröffentlicht und basieren auf aggregierten Daten aus verschiedenen Kampagnen in unterschiedlichen Branchen. So kann eine Benchmark-Klickrate von 2-4% als durchschnittlich angesehen werden, während eine Klickrate von über 5% als gut oder überdurchschnittlich angesehen werden kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Klickraten je nach Art der versendeten E-Mail erheblich unterscheiden können. So können beispielsweise Werbe-E-Mails, Newsletter, Transaktions-E-Mails oder personalisierte E-Mails aufgrund von Unterschieden bei Inhalt, Zielgruppen und Zielen unterschiedliche Klickraten aufweisen. Daher ist es wichtig, die Klickraten innerhalb desselben E-Mail-Typs oder derselben Kampagne zu vergleichen, um aussagekräftige Schlussfolgerungen zu ziehen.

Eine gute Klickrate deutet darauf hin, dass der Inhalt der E-Mail, die Betreffzeile und die Handlungsaufforderung überzeugend und für die Empfänger relevant sind. Es bedeutet, dass die Empfänger einen Nutzen in der E-Mail sahen und motiviert waren, durch Klicken auf die bereitgestellten Links aktiv zu werden. Eine höhere Klickrate deutet auf ein höheres Maß an Engagement hin, was zu mehr Konversionen, Website-Traffic oder gewünschten Ergebnissen führen kann.

Es ist jedoch wichtig, neben der Klickrate auch andere Kennzahlen zu berücksichtigen, um ein umfassendes Verständnis der Kampagnenleistung zu erhalten. So misst die Konversionsrate beispielsweise den Prozentsatz der Empfänger, die nicht nur auf einen Link geklickt, sondern auch eine gewünschte Aktion durchgeführt haben, z. B. einen Kauf tätigen oder ein Formular ausfüllen. Eine hohe Klickrate bei einer niedrigen Konversionsrate kann darauf hindeuten, dass der E-Mail-Inhalt zwar verlockend ist, es aber an einer klaren und überzeugenden Handlungsaufforderung oder Landing Page fehlt.

Um die Klickraten zu verbessern, können E-Mail-Vermarkter verschiedene Strategien anwenden. Dazu gehören die Optimierung von Betreffzeilen, um die Öffnungsraten zu erhöhen, die Personalisierung von Inhalten, um die Empfänger anzusprechen, die Segmentierung von E-Mail-Listen, um gezielte Nachrichten zu versenden, die Sicherstellung eines mobilfreundlichen Designs und das Testen verschiedener Elemente wie Layout, Bildmaterial und Text, um herauszufinden, was bei der Zielgruppe am besten ankommt.